Anton Schießl Baugeschäft GmbH  |  86842 Türkheim  |  Telefon: 08245 3716

Unsere Leistungen


 
Gelungene Architektur und solide Bauqualität sind unser Ziel. Ihr Bauvorhaben wird auf Ihre persönlichen Wünsche abgestimmt. In unserem Festpreis sind folgende Leistungen enthalten: Planfertigungen, Berechnungen, Nachweise, Anträge Wir erstellen für Sie folgende Genehmigungsunterlagen - soweit behördlich gefordert, einschließlich der benötigten Vervielfältigungen:
  • Eingabepläne
  • Baubeschreibung gemäß behördlicher Vorschrift
  • statische Berechnung
  • Entwässerungspläne
  • Wärme- und Schallschutznachweis
  • Antrag auf Abbruchgenehmigung für ggf. auf dem Grundstück stehende Altbauten.
Sie erhalten Ihren Vertragsplan im Maßstab 1 : 100 als verbindlichen Bestandteil des Vertrages mit allen notwendigen Eintragungen. Nach Erteilung der Baugenehmigung bzw. Baufreigabe werden alle Bauleistungen entsprechend dieser Baubeschreibung nach den anerkannten Regeln der Technik ausgeführt. Nach Fertigstellung Ihres Hauses führt unser Bauleiter mit Ihnen eine ausführliche Abnahmebegehung durch. Danach übergeben wir Ihnen die Schlüssel für Ihr Haus. Dem Vertrag liegt die VOB/B (Verdingungsordnung für Bauleistungen) zugrunde. Für etwaige Gewährleistungsansprüche sind wir Ihr Ansprechpartner.

Die Baubeschreibung  


 

1. Baustellenvorbereitung

Nach Vorliegen Ihrer Baugenehmigung erfolgt das Einrichten der Baustelle. Dazu gehören falls notwendig: - Installation eines Baustrom- u. eines Bauwasseranschlusses. - Erstellen des Schnurgerüstes und Veranlassung seiner behördlichen Abnahme. Die Kosten für Strom- und Wasserverbrauch während der gesamten Bauzeit sind im Festpreis enthalten.

2. Erd-, Maurer- und Betonarbeiten

Vor Ausheben der Baugrube wird der Oberboden, soweit vorhanden, abgeschoben und auf dem Bauplatz gelagert. Gleiches gilt auch für das Aushubmaterial. Der Festpreis beinhaltet den Aushub der Bodenklassen 3 - 5. Die Wiederauffüllung der Baugrube erfolgt nach Fertigstellung des Kellers mit dem Aushubmaterial, wenn dieses dafür geeignet ist. Es wird entsprechend der statischen Berechnung als Platte mit Sauberkeitsschicht ausgeführt. In das Fundament wird ein Fundamenterder eingelegt. Die Kelleraußenwände werden in Beton in der statisch erforderlichen Stärke erstellt. Die massiven Kellerwände sind an allen erdberührenden Außenflächen durch eine Abdichtung gegen nicht drückendes Wasser (Erdfeuchte) nach DIN 18 195 "Bau- werksabdichtungen" geschützt. Ist eine Ölheizung vorgesehen, so dient ein Kellerraum als Tankraum. Er ist unter Berücksichtigung der Richtlinien für die Lagerung flüssiger Brennstoffe ölfest aus- geführt. Bei Gasheizung entfallen Tank und Tankraum. Der Raum für die Heizanlage hat eine feuerhemmende Stahltür. Bei Gasheizung entspricht dieser Raum den Technischen Regeln für Gasinstallation". Die lichte Höhe der Kellerräume richtet sich nach den Vertragsplänen. Die Keller- fenster in den Maßen von ca. 100x80 cm sind aus Kunststoff mit Dreh/Kipp und Isolierglas. Die Lichtschächte sind mit verzinkten Gitterrosten abgedeckt. Das Hauseingangspodest ist aus Stahlbeton. Die Außenwände der Wohngeschosse sind gemäß Plan aus porosierten Ziegeln herstellt. Dies bedeutet für Sie eine hohe Wärmedämmung und einen guten Schall- schutz. Alle Geschoßdecken bestehen aus Stahlbeton mit Bewehrungseisen nach statischer Berechnung - die Decke über dem Dachgeschoß ist davon ausgenommen. Im Bereich der Außenwände sind sie umlaufend mit Wärmedämmung versehen. Bei Balkonen wird eine thermische Trennung (z.B. Isokorb) zur Vermeidung von Wärmebrücken eingebaut. Die tragende Konstruktion der Innentreppen ist ebenfalls aus massivem Stahlbeton. Haustrennwände von Doppel- und Reihenhäusern werden zweischalig ausgeführt und mit eingelegten Dämmplatten gegen Schallübertragung versehen. Zur Schornsteinausführung gehören alle erforderlichen Reinigungsverschlüsse, Formstücke, Manschetten und Büchsen. Der Kaminkopf über dem Dach ist verkleidet.

3. Putzarbeiten

Die Fassade ist mehrlagig, witterungsbeständig verputzt. Die letzte Lage bildet ein weiß eingefärbter mineralischer Edelputz nach DIN 18 550, Teil 1 und Teil 2. Der Putz für den Haussockel (falls vorhanden) wird fein verrieben. Ein Betonsockel bleibt unverputzt. Die inneren Wandflächen und Decken aller Räume der Wohngeschosse und des Treppenhauses erhalten einen Wand- bzw. Deckenfeinputz. Beim Wand- und Decken- putz kommen innen einlagige Feinputze auf Weißkalkhydratbasis mit Zusätzen von mineralischem Gips und Feinsand zur Anwendung. Senkrechte Mauerkanten in den Wohngeschossen erhalten feuerverzinkte Kantenschutzschienen, die diese gegen Stoß- beschädigung schützen. Dies bedeutet für Sie eine Verringerung des Pflege- und Instandhaltungsaufwandes, ganz im Sinne von hoher Wirtschaftlichkeit. Die gemauerten Wände des Kellers erhalten innen einen einlagigen Putz, ebenso die gemauerten Wände des Kellervorplatzes.

4. Zimmererarbeiten

Der Dachstuhl ist zimmermannsmäßig ausgeführt aus Nadelhölzern. Alle von außen sichtbaren Holzteile  sind gehobelt. Untersichtschaltungen für Trauf- und Giebelüberstände bestehen aus gehobelten Fichtenbrettern mit Nut und Feder. Auch evtl. vorgesehene Fassadenschalungen sind in gleichem Holz auf Lattung herstellt. Balkone mit Betonböden haben ein Geländer aus allseitig gehobeltem ca. 24 mm starkem Nadelholz der Güteklasse 1 (Schnittklasse A), das mit nichtrostenden Rundkopfschrauben auf einer Stahlunterkonstruktion befestigt ist. Ist für den Balkonboden eine Holzkonstruktion vorgesehen, so hat auch das Geländer eine Holzunterkonstruktion.

5. Dachdecker- und Klempnerarbeiten

Auf den Sparren ist eine armierte Unterspannbahn verlegt. Sofern erforderlich, befindet sich in der Nähe des Schornsteins eine Dachausstiegsluke. Die Dachrinnen mit allen erforderlichen Formstücken, Traufblechen, usw., die Fallrohre sowie alle Einfassungen und Abdeckungen, wie z.B. Schornsteinein- fassungen, Kragplattenanschlüsse, Vordachanschlüsse, Gauben- oder Blumen- fensterverblechungen sind klempnermäßig in Kupfer.

6. Fenster und Haustüre

  Dreh-Kipp-Fenster bzw. Türen aus Kunststoff, mit Isolierverglasung und innen- liegender Kunststoffsprosse, umlaufender Gummidichtung und Einhandbeschlag lt. Ansichten. Fensterbänke in Juramarmor, Außenfensterbände in Alu weiß. Die Haustüre, eine massiv verleimte schreinermäßige Konstruktion, wird den Anforderungen an Schall-, Einbruchsschutz und Wärmedämmung gerecht; sie hat eingebaute umlaufende Gummilippendichtungen, sowie einen Doppelfalz in Verbindung mit einem soliden Wetterschenkel. Für den Einbruchsschutz und eine angenehme Handhabung sorgen ein Sicherheitsschloß mit Profilzylinder und 3 Schlüsseln.

7. Heizungs- und Warmwasserversorgung

  Einbau einer gasbefeuerten Warmwasser-Zentralheizung im Zweirohrsystem über Boden angeschlossen mit je 1 Verteiler mit Verteilerschrank aus Stahl im EG und DG. Atmosphärischer Gaskessel "Viessmann Litola" mit Außentemperatursteuerung Trimatik B/S mit Schaltuhr mit Wochenprogramm. Für die Warmwasserbereitung wird ein 270 l Solarspeicher eingebaut mit 2 Wärme- tauscher für spätere Solarnutzung. Als Heizkörper sind Fertigheizkörper Diatherm mit eingebauten Thermostatventilen vorgesehen. Die Isolierung der Rohrleitungen erfolgt nach Heizanlagenverordnung. In Bad, Diele und WC wird über den Rücklauf eine Fußbodentemperierung eingebaut und ein Handtuchwärmekörper als Heizfläche vorgesehen. Im grossen Kellerraum wird ein Heizkörper installiert. Leerrohr vom KG bis DG fpr spätere Solarnutzung wird vorgesehen.

8. Sanitärinstallation

  Einbau einer sanitären Be- und Entwässerung mit Sanitärgegenständen Porzellan und Badewanne in weiß, Armaturen verchromt. Die Abflussleitungen bestehen aus heißwasserbeständigen HT-Kunststoff-Abfluss- rohren. Wasserleitungen in Edelstahl mit Zirkulationsleitung mit Pumpe, geregelt über die Heizungsregelung bis 4 Schaltzeiten möglich. Ein Schutzfilter uni mit Siebtasse und Druckminderer wird eingebaut. Eine Gartenleitung mit Schlauchhahn an der Außenwand wird vorgesehen. Die Isolierung der Rohrleitungen erfolgt nach Heizanlagenverordnung.

9. Elektroinstallation

Das Herstellen der Hauptsicherung und des Stromhausanschlusses ist Sache des E-Werkes und ist vom Auftragnehmer in  Auftrag zu geben. Gemäß VDE-Vorschrift von Hauptsicherung KG bis DG im Leerrohrsystem. Schalterausführung in Busch-Duro 2000 SI. Leerrohrnetz für Telefon, Antenne und Haustelefon vorhanden (ohne Leitungen). Anzahl der Lichtauslässem, Schalter, Steckdosen und Leerdosen werden in eigener Beschreibung definiert. Die Antenne und die Sprechanlage sind nicht im Festpreis enthalten.

10. Fliesenlegerarbeiten

Die Ausführung erfolgt unter Beachtung der DIN 18155 und 18157. In der Fliesenausstellung des Fliesenlegers wählen Sie aus den vorhandenen Mustern Ihre Fliesen aus. Die senkrechten Wände der Bäder und separaten WC`s sind bis zu einer max. Höhe von 2,50 m rundum gefliest. Eine Wand in der Küche erhält einen Fliesenspiegel bis zu einer Fläche von ca. 3 m², Küche und Diele erhalten einen Fliesensockel. Fußböden von Küche, Bad, WC und Windfang erhalten einen Fliesenbelag.  Alle Fugen im Anschluß an Badewannen, Duschwannen, Türzargen, Türschwellen und Fensterbänke sind dauerelastisch abgedichtet. Sämtliche Verfugungen werden serienfarbig ausgeführt.

11. Rolläden

Alle Fenster und Fenstertüren haben unter Putz liegende, wärmegedämmte Rolladenkästen mit Kunststoffrolläden, außer im Keller. Die Rolläden sind werkseitig aus verstellbaren Einschubprofilen gefertigt. Sie laufen seitlich in Aluminiumführungsschienen.

12. Malerarbeiten

Decken und Wände in KG, EG, DG und Dachspitz erhalten einen zweimaligen Mineral- farbenanstrich (helle Töne). Sämtliche Holzteile im Außenbereich werden zweimal offen- porig gestrichen. Der Haussockel wird mit Sockelfarbe, der Heizraumboden mit Betonfarbe gestrichen.

13. Estrich

  Im KG Estrich auf Trennlage. Im EG und EG Estrich auf Trittschalldämmplatte lt. Wärmeschutzverordnung.

14. Bodenbeläge

  Kinderzimmer 1 und 2, Schlafzimmer und Galerie qualitativ guter Velourteppich oder Schlingenware nach Muster (DM 40,-- DM/m² incl. MwSt.) incl. Teppichboden- sockelleisten. Wohn- und Esszimmer  Parkett-Fussboden (Ahorn, natur), schwimmend auf Estrich verlegt.

15. Treppen

  Vom KG bis Dachspitz Holztreppe (Wangen- und Deckenstirnblenden in Fichte, Trittstufen in Buche) Treppengeländer von KG bis Dachspitz in Buche.

16. Doppelgarage

Garagenboden Zementestrich im Gefälle, 1 Ruku-Holztüre und 1 Garagenholztor.

17. Aussenanlagen

Garagen, Zufahrt, Terrassen und Wege werden wie im Plan ersichtlich gepflastert. Erstellen von Zaun, Leistensteinen und Raseneinsaat.